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AgroHort med -

Optimierung der Produktion von Heilpflanzen in neuartigen Gewächshäusern mit hoher Transparenz und natürlichen UV-Strahlungsanteilen

 

 

Der Bedarf an qualitativ hochwertigen Heil- und Gewürzpflanzen wächst ständig. Häufig schwanken die – oft importierten -   Pflanzen jedoch in ihrer Qualität und weisen sehr heterogene Gehalte der wirksamen Inhaltsstoffe auf. Auch der im Freilandanbau häufig notwendige Pestizid-Einsatz kann zu Belastungen führen, die die Pflanzen für die Verwertung unbrauchbar machen. Hier kann der Anbau unter Glas eine rentable Produktionsmethode darstellen. Dazu ist es nötig, durch geeignete Anbaubedingungen den Gehalt an Wert gebenden Inhaltsstoffen zu optimieren und so eine gleich bleibende, hohe Qualität zu gewährleisten. Die Umsetzung erfolgt schrittweise entlang einer Prozesskette. Diese beginnt mit der Entwicklung automatisierter Kultursystemelemente, die in einem nächsten Schritt in eine praxisnahe, neu einzurichtende Gewächshausanlage integriert werden (Projektphase I: Infrastruktur für reproduzierbare Anbaumethoden). Anschließend erfolgt dort die Optimierung der Kulturführung unter Praxisbedingungen und der Praxistransfer (Projektphase II: Etablierung und Optimierung von Produktionsverfahren). Prozessbegleitend sollen potentielle Industriepartner integriert werden, um die ökonomische Verwertbarkeit der angebauten Rohstoffe zu prüfen (Science-to-business-Konzept von Agrohort).

Agrohort med

Arbeitsziele des Projektes:

  • Entwicklung von automatisierten, nicht-invasiven Meßverfahren zur Erfassung der Pflanzenqualität
  • Entwicklung effizienter Analyseverfahren für die Qualitätsbewertung (QS)
  • Lösung spezifischer Anbauprobleme unter Glas durch Präzisierung der Kulturführung mit Hilfe automatisierten Vermessens von Einzelpflanzen unter einstellbaren, kontrollierten Umweltbedingungen
  • UV-/PAR-Einstrahlung und ihr optimales Verhältnis für Entwicklung und Qualität der Pflanzen
  • Erschließung des Potenzials der Oberflächencharakteristika (u.a. glanduläre Trichome als präferentielle Orte der Monoterpenoid-Synthese und –Speicherung)
  • Arbeiten zur Eruierung neuer Anbaukulturen, die eine preisliche und qualitative Verbesserung gegenüber dem traditionellen Freilandanbau erwarten lassen
  • Erarbeitung von Anbauempfehlungen, die im Rahmen der engen Verzahnung von Forschung und Praxis über die Beratung einen direkten Wissenstransfer zur wirtschaftlichen Umsetzung erlauben.

 

Projektbearbeitung:
FZJ: Prof. Dr. Ingar Janzik, Prof. Ulrich Schurr, Prof. Andreas Ulbrich
INRES: Prof. Dr. Georg Noga, Dr. Michaela Schmitz-Eiberger, Dr. Mauricio Hunsche, Viola Müller
DLR: Dr. Ulrike Gossen
Partner
FZJ: Forschungszentrum Jülich, Institut Phytosphäre (ICG 3)
INRES: Universität Bonn, Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz
DLR: Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum „Rheinpfalz“

Laufzeit:
07/2009 – 06/2012

Finanzierung:

EU - EFRE-Programm
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen

Kontakt:

[Email protection active, please enable JavaScript.] für Jülich, [Email protection active, please enable JavaScript.] für Bonn, [Email protection active, please enable JavaScript.] für das DLR

 

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